Towards Trustworthy Systems with Open Standards and Trusted Computing

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[computerzeitung] Softwareschutz soll Produktpiraterie im Maschinenbau verhindern

Nicht nur Softwarehersteller, auch Maschinen- und Anlagenbauer leiden massiv unter Produktpiraterie. Deutsche Forschungsprojekte wollen daher technische Innovationen gegen diese Plagiate entwickeln. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Softwareschutz, denn Mehrwert von Maschinen wird oft durch frei geschaltete Zusatzprogramme generiert. Dazu benötigen Maschinen eine integrierte manipulationssichere Schutzhardware – Kryptochips (Trusted Platform Module (TPM) könnten eine solche Lösung sein.

Produktpiraterie ist nicht nur ein Problem für Softwerker oder T-Shirt-Hersteller, berichtet Rainer Glatz vom Maschinenbauer Verband VDMA. Seiner Branche entständen bei Umsätzen von 191 Milliarden Euro jedes Jahr Schäden durch Piraterie von fünf Milliarden Euro. „Das können wir uns nicht länger gefallen lassen.“

Zumal das Ganze für einige Betriebe durchaus existenzbedrohend werde, wenn etwa der chinesische Markt komplett wegbreche, weil dort ganze Produktlinien als billige Plagiate angeboten werden.

Denn es würden eben nicht nur gefälschte Ersatzteile und Komponenten gehandelt, sondern oft und in der Mehrzahl sogar ganze Maschinen, berichtet Glatz aus einer Befragung seines Verbandes. Als Schutz setzen die meisten Betrieb aber bloß auf organisatorische Maßnahmen wie Patente (68 Prozent) oder Geheimhaltungsvorschriften (53 Prozent). Nur 20 Prozent nutzen einen technischen Kopierschutz.

Dies will das vom BMBF geförderte Projekt ConImit ( Contra Imitatio) ändern. In neun Projekten sollen „Innovationen gegen Produktpiraterie“ entwickelt werden. Neben Produktkennzeichnung und Verfolgung – etwa via RFID oder Hologramme – geht es dabei auch um sichere Produkte und Prozesse.

Etwa versucht das Projekt Pro Protect Konzepte aus dem Lizenzschutz im Desktop-Bereich auf Maschinen zu übertragen, berichtet Oliver Winzenried, Chef des Softwareschützers und Lizenzmanagers Wibu Systems. Dessen IT-Unternehmen ist neben dem Strickmaschinenhersteller ZSK oder dem Hersteller von Holzverarbeitungssystemen Homag am Projekt beteiligt.

Und Software spielt für Maschinenbauer durchaus eine wichtige Rolle, so Winzenried. So gebe es etwa von Maschinen oft kostengünstige Grundvarianten, deren Mehrwert dann durch Softwarefreischaltung von Optionen und Erweiterungen erhöht werde.

„Wenn man etwa die Embedded- oder Steuerungssoftware wirkungsvoll schützt, kann der Nachbau ganzer Maschinen erschwert werden“, so Winzenried. Dazu soll eine standardisierte manipulationssichere Schutzhardware entwickelt werden, die sich leicht in die Maschinen integrieren lässt und Embedded Betriebssysteme wie Embedded Linux, Windows CE oder VRTX unterstützt. Als interessanten Ansatz dafür bezeichnet Winzenried die TPM-Chips des Trusted Computing.

So wird im Projekt European Multilaterally Secure Computing Base ( EMSCB) bereits eine vertrauenswürdige Plattform auf Basis dieser Kryptochips entwickelt, die nicht nur im PC-Umfeld sondern auch in Embedded-Umgebungen eingesetzt werden kann.

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